Biografie
 Mechelen
 Vlaams parlement
 Nieuws
 Actualiteit

Berichtgeving van KifKif over Israëlis...

04.07.2011 - Op het ogenblik dat ik dit schrijf is nog niet geweten hoe het met Palestijnse vloot zal aflopen die probeert de Israëlische blokkade te doorbreken. Maar wie de afgelopen jaren de berichtgeving over h...

Pruisen moet er zijn

18.06.2011 - Hieronder een bijdrage over de toekomst van Europa, het Vlaams Belang en NVA van de hand van Patrik Brinkmann, een Zweed die in Berlijn woont. De tekst is in het Duits maar zeer goed leesbaar.Die...
 [Anke]   Nieuws

Pruisen moet er zijn

18.06.2011 - Hieronder een bijdrage over de toekomst van Europa, het Vlaams Belang en NVA van de hand van Patrik Brinkmann, een Zweed die in Berlijn woont. De tekst is in het Duits maar zeer goed leesbaar.

Die Aktion des Vlaams Belang, in Brüssel Straßenschilder zu überkleben, hat für mich wieder einmal klar gemacht, dass wir auch in Deutschland ganz neue Wege gehen müssen, wenn wir wirklich etwas verändern wollen. Wir brauchen eine politische Vision. Für die Flamen ist die politische Vision ein freies Flandern, für die Lega Nord ein freies Padaniens und ich bleibe dabei: Für Deutschland brauchen wir wieder ein starkes Preußen. Mir ist natürlich klar, dass wir zur Zeit auch ganz andere elementare Probleme haben. Die EU-Krise polarisiert. Wir müssen raus aus dem Euro, wie die PRO BEWEGUNG und die Republikaner richtig sagen. Es geht um die Frage der Islamisierung, um die Frage der Freiheit und um die Frage, ob wir als Deutsche, als Schweden, als Franzosen, als Europäer in unserer Heimat leben können – auch morgen und übermorgen. Aber es muss eben auch um eine Vision gehen, wie unser Land aussehen soll. Welche Traditionen wir bewahren wollen, was unsere Identität ausmacht. Wenn das nicht als Grundmusik vorhanden ist, dann sind die Stimmen, die sich um die aktuelle Politik kümmern, nicht eingebettet, nur dünn und nicht zu hören. Am Vlaams Belang ist nicht nur diese Aktion vorbildlich. Die Partei hat sich immer als Partei der Straße definiert, die aber auch genauso gut in Diskussionszirkeln, im Parlament und im kulturellen Leben bestehen kann. Vor einigen Jahren wurde von den Medien das Phänomen Neue flämische Allianz gepusht. Der Vorsitzende Bart de Wever ist zweifellos ein intelligenter und vor allem telegener Politiker, der den Vlaams Belang in manchen Punkten sogar noch rechts überholte – wenigstens verbal. Er forderte ebenfalls die flämische Unabhängigkeit und weil von den Medien hofiert, wurde seine Partei bald zur stärksten Unabhängigkeitspartei in Flandern. Aber der Stern de Wever ist bereits wieder am Verglühen, während die Umfragewerte des Vlaams Belang ansteigen. Vielleicht war es ein Wendepunkt der Entwicklung, als ein Politiker der Allianz äußerte, man würde eher noch den Türken Geld im Rahmen der EU zubilligen als den verhassten Wallonen. Hier zeigen sich die Unterschiede: Der Vlaams Belang ist eine identitäre Partei und definiert sich nicht durch den Hass auf andere Kulturen. Er will die eigene Kultur bewahren. Eine Aufnahme der Türkei, wie sie die Neue flämische Allianz offenbar favorisiert, würde aber eine weitere Islamisierung Europas und damit die Zerstörung der Identität des eigenen Volkes bedeuten. Während sich der Vlaams Belang um das EU-Chaos sorgt, um die drohende Islamisierung, treibt die Allianz offenbar nur der Hass auf die Wallonen. Auf Deutschland übertragen heißt das: Wir brauchen die Vision eines anderen Deutschlands und wir brauchen eine identitäre Politik, die sich gegen Islamisierung und EU-Diktatur wendet. Und da muss man eben auch die Frage stellen, wie Europa und wie Deutschland zukünftig aussehen soll. Ich spreche mich klar für ein Europa der Regionen aus. Die starre Form des Nationalstaates konnte im letzten Jahrhundert insbesondere die Frage von kultureller Autonomie nicht lösen. Auch Deutschland mit seinen sechzehn Bundesländern bedarf einer Reform. Die Wiederschaffung eines preußischen Kernlandes wäre dabei eine wichtige Option. Die Ordnung der Bundesländer ist oft künstlich und hat keine echte Tradition. Warum also nicht einfach einmal ganz neue Wege gehen, die sich auf auf unsere Traditionen beziehen. Preußen würde auch eine Brücke nach Osteuropa schlagen, bis hin nach Königsberg und Memel/ Klaipeda. Denn auch das scheint mir wichtig: Dieser Kontinent muss zusammenwachsen, ohne seine Eigenheiten der Kulturen und Völker zu verlieren. Die Ausdünnung und Deindustrialisierung der heutigen östlichen Grenzregionen Deutschlands könnte umgekehrt werden, wenn es nach Osten hin die Perspektiven geben würde, die es im Westen gibt. Und auch alle historischen Probleme könnten sich in einer Region Preußen aufheben. In Osteuropa steckt viel Potential. Wir dürfen es nicht zu einem Bevölkerungstransfer kommen lassen, bei dem billige polnische Arbeitskräfte nach Deutschland kommen. Vielmehr müssen die Regionen zusammenkommen. Berlin ist das Herz Preußens. Königsberg und Ostpreußen können die Lunge sein. Auf diesem Wege würde dann auch endlich Russland mit an Europa gebunden werden. Natürlich werden viele einwenden, diese Perspektiven sind nicht die ersten, die man jetzt umsetzten kann. Aber wird eine Politik dann glaubwürdiger, wenn sie nur auf die Fragen der Zeit reagiert, statt selbst Perspektiven zu schaffen? Preuße kann man als Schwede und als Deutscher, aber eben auch als Pole oder Russe sein. Preußentum ist modern, weil es die reine ethnische Zugehörigkeit zu einem Staat aufhebt und unter eine größere Idee stellt. Das aber ist auch die Zukunft Europas.



Ontwerp en hosting door Webbreezer Solutions